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Dienstag, 24. März: Die Möllner Briefe

Die Möllner Briefe

Deutschland 2025, Regie Martina Priessner, 103 Min.

Im November 1992 überlebte der siebenjährige Ibrahim Arslan den Brandanschlag von Mölln, aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter starben. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe, in denen Erwachsene und Kinder der Familie Arslans ihr Mitgefühl ausdrückten, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Martina Priessners Doku, mit dem Amneysty International Filmpreis 2025 ausgezeichnet, folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser. Zugleich zeichnet er ein komplexes Bild des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung. 
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – und von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten.

Amnesty International hat die Patenschaft für diese Aufführung übernommen.

Hier geht es zum Kartenvorverkauf.

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