Mittwoch, 29. April
Mr. Nobody against Putin

Dänemark/Tschechien 2025, Regie: David Borenstein, 90 Min.
Pavel Talankin ist in der Bergbaustadt Karabasch am Ural nicht nur Lehrer an der Grundschule, er ist dort auch für Videos zuständig. Als von ihm verlangt wird, patriotische Propaganda zu drehen, will er kündigen. Doch der amerikanische Dokumentarfilmer David Borenstein (der in Kopenhagen lebt) überredet ihn, weiterzumachen – und die Filme in den Westen zu schmuggeln. Das subversive Werk wurde 2025 auf den Nordischen Filmtagen Lübeck als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, gewann in dieser Kategorie den Oscar und bekam auf dem Sundance-Festival einen Sonderpreis.
Wir zeigen den Film in russischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Pressestimmen
Talankins entlarvende Doku (…) über die Indoktrinierung von Schülern in einem nun auch auf Kriegspropaganda getrimmten Bildungssystem unter Kremlchef Wladimir Putin ist Filmkunst, für die Moskaus Machtapparat nichts übrig hat – außer Verachtung.
Süddeutsche Zeitung
MR. NOBODY AGAINST PUTIN ist einzigartig darin, schwierige Themen wie Krieg und menschliche Entwürdigung mit leichter Hand, sogar humorvoll, sicher aber auf persönliche Weise zu behandeln. In einer todernsten Kriegsdokumentarfilm-Landschaft ist dieser Film ein Einhorn.
IndieWire (Christian Blauvet)


