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Unser nächster Film

September 5

Donnerstag, 10. September

Deutschland/USA 2025, Regie Tim Fehlbaum, 95 Min.

Am 5. September 1972 findet in München der zehnte Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele statt. Sie sollen der Welt ein liberales und weltoffenes Deutschlands zeigen. Doch zwischen 4 und 5 Uhr morgens fallen Schüsse im Olympischen Dorf. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen nimmt elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln. Die Medien-Maschine kommt sofort in Gang, weil die Nachtschicht des amerikanischen Senders ABC unmittelbar beim Dorf arbeitet und die Schüsse deshalb hört. Für die Sportjournalisten beginnt ein 21-stündiger Ritt mit ununterbrochener Live-Berichterstattung. Geoff, ein junger und ehrgeiziger Producer, will sich bei seinem Chef beweisen. Geoff und die deutsche Dolmetscherin Marianne übernehmen die Leitung der Live-Sendung. Doch wie soll es möglich sein, über so eine Situation zu berichten, wenn es genau das ist, was die Täter bezwecken wollen?

Medienstimmen

Das Wichtigste an dem Film, der sich bei seiner Schilderung auf die Perspektiven aus dem Kontrollraum beschränkt, ist vielleicht der Verzicht auf den journalistischen Triumph: Man hatte schließlich trotz Fehlern eine schwierige und gefährliche Berichterstattung hinbekommen und Fernsehgeschichte geschrieben. Doch stolz ist niemand.
TAZ

„September 5“ ist ein packendes Drama, minuziös und unaufgeregt erzählt.
Tagesspiegel

Minuziös inszeniert Fehlbaum die logistischen und moralischen Herausforderungen, den immensen Druck, dem die Crew ausgesetzt ist, ohne damit das Leid der Opfer abzuwerten. … Was dem Film erfreulicherweise ganz abgeht, ist jede Form von Pathos oder Heldenverehrung. Da sind einfach ein paar Männer und eine Frau, die ihren Job machen. Und das sehr gut.                                  Evangelischer Pressedienst epd

Ein atemlos spannendes Kammerspiel und eine kluge Reflexion über den Umgang mit der medialen Verantwortung für die Kraft und Wirkung der Bilder, die uns über kleine und große Bildschirme erreichen.
Deutsche Film- und Medienbwertung FBW

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