Donnerstag, 9. April
In die Sonne schauen
Deutschland 2025, Regie: Mascha Schielinski, 155 Min.
Regisseurin und Autorin Mascha Schielinski erzählt die Geschichte von vier Frauen auf einem Altmarkhof, deren Schicksale über die Generationen hinweg miteinander verwoben sind. Es sind Lebensgeschichten, der Epochen zwischen 1910 und der Gegenwart, einem überaus turbulenten Zeitalter zwischen Krieg und brüchigem Frieden, Demokratie, Diktatur, Sozialismus und wiederum einer besseren, stabileren Demokratie. Und die Menschen bleiben Menschen, sie lieben, leiden, erfüllen ihre Pflicht.
Im Film wird Hochdeutsch und Platt gesprochen.
Deutschlands Beitrag für den Oscar als bester Internationaler Film ging zwar in Hollywood leer aus, gewann aber in Cannes den Preis der Jury und bekam acht Nominierungen für den Europäischen Filmpreis. Uns erwartet also ein Film, der „formal kompromisslos, emotional existenziell und künstlerisch einzigartig – ein Solitär des deutschen und internationalen Kinos“ ist – so begründete die Jury für den Oscar-Kanditaten ihre Wahl.
Wir dürfen gespannt sein.


