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Unser nächster Film

The Father

Liebe Filmfreunde,

GB 2021, 98 Min., Regie: Florian Zeller

Donnerstag, 20. Januar

Anthony (Anthony Hopkins) lebt in seiner schönen Wohnung und ist an Demenz erkrankt. Er wird von seiner Tochter Anne (Olivia Colman) versorgt.  Nun sind zu diesem Thema bereits etliche, teils rührende, aber auch komische Filme produziert worden (von „Still Alice“ über „Das Leuchten der Erinnerung“ bis zu „Honig im Kopf“). Sie zeigen die Veränderungen, Belastungen und Rätsel auf, die sich für die Familie eines an Alzheimer erkrankten Angehörigen ergeben. Hier aber wird ein ganz anderer Ansatz gewählt: Das Drehbuch zieht den Zuschauer förmlich in die Innenwelt des Erkrankten hinein, sodass dessen Verwirrung und Orientierungssuche unmittelbar erlebbar werden. Die Kamera übernimmt Anthonys Blick auf seine immer kleiner werdende Welt, verfolgt seine Unsicherheit: In welcher Wohnung befindet er sich gerade? Ist es noch seine eigene oder ist es bereits die seiner Tochter Anne, die ihn bei sich aufgenommen hat?  Wer sind die Personen in seiner Umgebung? Ist es Anne oder eine Pflegerin? Neben Hopkins mehrfach prämierter schauspielerischer Leistung ist auch Olivia Colman sehenswert, die eine hingebungsvolle Tochter verkörpert. Endlich kann sie das Herz des Vaters gewinnen, der doch ihre kleine Schwester immer bevorzugt hat. Aber auch sie hat eigene Pläne für ihr Leben, und möchte sich nicht vollkommen in der Pflege des Vaters aufopfern. 

Pressestimmen

Der französische Dramatiker Florian Zeller, der mit Familientragödien und -komödien wie „Die Mutter“ oder „La verité“ bekannt wurde, inszeniert in seinem Regiedebüt nach seinem gleichnamigen Theaterstück die Innenansicht eines Menschen, dem jede Orientierung verloren geht. Ein Kammerspiel, gediegen wie die Wohnung als dem einzigen Schauplatz. Aber es lässt reichlich Raum für zwei grandiose Schauspieler.
Der Tagesspiegel

Zeller inszeniert das mit den klassischen Mitteln des Suspense und den Haute-Cuisine-Zutaten des Arthouse-Kinos: suggestive Kamerafahrten, präzise Kadrage, Opernarien zur ästhetischen Intensivierung und ein Qualitäts-Score von Ludovico Einaudi für die richtige Klangatmosphäre
Süddeutsche Zeitung

Es gehört zu den Geheimnissen dieses Films, wie es ihm gelingt, das Kinopublikum gewissermaßen klammheimlich die Seiten wechseln zu lassen.
Die Zeit

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