Dienstag, 24. Februar
Memory Hotel
Deutschland 2024, Regie: Heinrich Sabl, 101 Min.
Der Animationsfilm erzählt die Geschichte der fünfjährigen Sophie, die im Mai 1945 mit ihren Eltern vor dem Einmarsch der Russen flieht. Das Ziel der Familie ist Amerika. Auf dem Weg dorthin machen sie Halt in einem Hotel. Hier begegnen sie dem Nazi Scharf und dem Hitlerjungen Beckmann. Es kommt zu einem schweren Kampf, bei dem Sophie ihre Eltern und ihr Gedächtnis verliert. Die sowjetischen Truppen besetzen das Hotel und machen Sophie zur Köchin. Viele Jahre später helfen ihr verblassende Erinnerungen und die Begegnung mit Beckmann, der sich in einem alten Luftschutzbunker verbirgt, ihre Vergangenheit wiederzuentdecken.
„Manchmal ausufernd, oft skurril, meist atemberaubend: Im Stop-Motion-Film „Memory Hotel“ (Start am 30. Oktober) verdichtet Heinrich Sabl ostdeutsche Nachkriegsgeschichte im Schicksal der kleinen Sophie. Dafür brauchte der Filmemacher ein Vierteljahrhundert.“ (RND)


