Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Unser nächster Film

Novelle Vague

Dienstag, 25. August, 19.45 Uhr

Frankreich 2025, Regie: Robert Linklater, 105 Min.

In den 60er Jahre revolutionierte eine junge Garde von „Filmemachern“ das Kino. Weg vom Studio-Lichtspiel mit Kulissen und aufgesetzter Sprache, hin zur ungeschönten Realtität. In Deutschland hat man auch einmal Filme dieser Art gemacht. Nicht uninteressant, aber auch keine Meisterwerke. Im Gegenteil. Wild, engagiert, genial – Kunst.

Der junge Jean-Luc Godard ist ein Filmkritiker, der genau weiß, was einen revolutionären Film ausmacht, und der sich zum Regisseur berufen fühlt. Immer mit Sonnenbrille, egal wie dunkel oder hell es ist. Er überredet einen befreundeten Produzenten, den Gangsterfilm „Außer Atem“ zu finanzieren. Eine Gangster-Romanze mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg. Die Entstehung dieses Films erzählt Robert Linklater in „NovuelleVague“,

Der NDR schreibt: „Die Dreharbeiten zu Godards Erstling werden den Produzenten zur Verzweiflung treiben, genauso wie den Rest des Teams. Mit spürbarer Freude an Godards Anarchismus erzählt Regisseur Richard Linklater, wie sich dieser an keinerlei Regeln, Abläufe und Absprachen eines Filmdrehs hält. Das Drehbuch seines Freunds François Truffaut wirft er sofort über Bord. Stattdessen sagt er Jean Seberg und Jean-Paul Belmondo ihre Dialoge in den Szenen spontan vor. Obwohl Godard nur 20 Drehtage und ein Minibudget hat, macht er oft nach zwei Stunden Schluss oder bleibt einfach gleich im Café sitzen, wenn ihm die Inspiration fehlt.“

Linklaters Film über Godard und die Entstehung von „Außer Atem“ ist ein deutlich reiferes und professionelleres Werk geworden.

Hier geht es zum Kartenvorverkauf.

advanced-floating-content-close-btn